Endlich Wochenende! Diese Mal wollen wir etwas mit Familie Würth unternehmen. Wir fahren zum Parque Alessandri, allerdings ohne Simone. Sie muss leider mit Bauchschmerzen zu Hause bleiben. Bevor wir losfahren, fällt Torben auf, dass unser einer Reifen nur wenig Luft hat. Also auf zur nächsten Tankstelle und Luft auf das Rad. Ich stehe vor dem Gerät und habe null Ahnung was die von mir wollen. Nein, es ist nicht wie in Deutschland. Die haben hier irgendwie ein anderes System und auch die geforderten Werte kann ich nicht im Tankdeckel finden. Die sind hier nämlich in der Fahrertür. 😅 Ein netter chilenischer Herr muss meine Fragezeichen gesehen haben und half uns weiter. Er empfahl uns auch mit dem Reifen nur noch zur nächsten Werkstatt zu fahren. Na toll, wir wollten doch endlich in den Park…

Wir suchen und finden die kleine Werkstatt speziell nur für Reifen. Und tata … eine Schraube im Rad. Der nette Mann repariert den Schaden sofort und 30 Minuten später können wir endlich richtig losfahren. Der Preis… ist lachhaft – 10.000 Peso. Arbeitsleistung ist hier nicht viel wert. 🤨



Wir kommen nicht alle im Park an. Kurz vor dem Ziel hält Torben spontan und rapide an. Schnellt aus dem Auto, reist die hintere Tür auf und hilft Sören aus dem Auto. Der steht da und übergibt sich 🤮 Die Schäden werden so gut wie möglich beseitigt, die anderen drei Kinder steigen bei uns ein, wir fahren weiter und Torben fährt wieder nach Hause.
Wir finden den Park und laufen los. Die Kinder immer vorne weg. Und Steffen hinterher. Hier gibt es Schilder zur Botanik und Namensschilder zu den Pflanzen. Steffen kann sein Glück nicht fassen und die Kinder wollen einfach nur losstürmen zu den Lianen, an denen man tatsächlich schwingen kann.

Jetzt kann Steffen seinen Papa etwas besser verstehen. Als Kind wollte Steffen auch immer vorne weg rennen und spielen. Sein Papa wollte die Natur bestaunen und entdecken. So schließt sich der Kreis 😂



Nach einer wunderschönen Runde mit Picknick am Ausblick kommen wir wieder an unser Auto und fahren zurück.


Bei Familie Würth erwartet uns ein leckerer Hefezopf, warmer Tee und ein gemütlicher Nachmittag. Die Kinder spielen und die Erwachsenen quatschen. Simone geht es wieder gut und Sören schläft zwischen dem ganzen Trubel. Bevor wir gehen, hat auch er wieder Hunger und Durst.


Der Sonntag ist wieder mal verregnet. Wir gehen in die Kirche und verbringen dann einen ruhigen Nachmittag zu Hause.