Heute machen wir uns auf den Weg von Ensenada nach Cochamo. Wir wissen noch nicht so richtig was wir dort machen, aber es soll dort sehr schön sein. Auf dem Weg dort hin fahren wir an einer Terma vorbei und Steffen möchte sie sich gerne mal ansehen. Als erstes fahren wir voll dran vorbei. Ich habe nach einem großen Schild ausschau gehalten. Es gab tatsächlich ein Schild, allerdings recht unscheinbar.
Wir folgen dem kleinen Weg und landen bei einem angeblichen Zeltplatz. Und den Hinweis, dass hier auch die Termas de Ralun seien. Steffen fragt die nette Frau und folgt dem angegebenen Weg. Auf der Karter kann ich erkennen, dass sie auf der anderen Flussseite sind.

Steffen kommt zurück und sagt, dass da kein rüberkommen sei. Während wir auf ihn warten kommen drei Argentinier, mit Badesachen. Offensichtlich wollen sie auch zu den Termas. Steffen schließt sich ihnen an und sie sagen: „Klar kannst du mit uns mitkommen“. Sie haben offensichtlich mehr Informationen erhalten. Wir folgen einem kleinen Weg am Fluss entlang, bis wir ein Ruderboot finden. Damit wollen die doch nicht wirklich über den strömenden Fluss. Das schaffen die doch nie. Uns kommt ein Mann hinterher und fragt, ob wir zu den Termas wollen. Er können uns mit dem Boot rüberbringen, für 2.500 CLP. Wir sagen zu. Allerdings müssen wir schnell noch die Badesachen und die beiden Großen holen.

Als wir wieder am Fluss sind, wartet er mit einem Motorboot auf uns – ein Ruderboot mit Motor. Ganz geheuer ist mir das nicht. Die Strömung ist wirklich stark und es regnet dazu.




Er bringt uns heil und sicher ans andere Ufer. Hier warten die drei freundlichen Argentinier auf uns. Wir folgen einem sehr schönen kleinen Pfad flussabwärts und kommen an die Stelle. Bis 15:00 müssen wir spätestens zurück sein, weil dann die Flut einsetzt und die Termas dann überflutet werden. Ich bezweifle, dass meine Kinder so lange durchhalten. Also kein Problem für uns.






11:30 sind sie in den Wassertümpeln und genießen die Wärme. Es gibt sogar eine kleine „Umkleidekabine“. In der warte ich im Trockenen auf den Rest der Familie.
Gegen 13:30 holt uns der nette Mann wieder ab und wir setzten unserer Reise fort.


Da es sehr nass ist suchen wir uns in Cochamo eine Cabana. Das ist gar nicht so einfach. Alle sind schon besetzt. Es ist Wochenende und das nach Weihnachten. Steffen schafft es trotzdem eine hübsche kleine und rustikale Cabana zu finden. Eigentlich ist sie nur für 4 Personen, aber Paul schläft auf dem kleinen Sofa und Hans mit bei Steffen und mir.
Ich organisiere alles in der Hütte und Steffen eine Überraschung für Marie-Luise. Immerhin wird sie ja Morgen 11. Da wird sie sich aber freuen.
