Bevor wir weiter nach Cochrane fahren, wollen wir uns die Möglichkeit Ausläufer des nördlichen Eisfeldes zu sehen nicht entgehen lassen. Bis vor ein paar Jahren war es nicht möglich mit dem Auto überhaupt so nahe an das Eisfeld ranzukommen. Es war nur per Boot möglich und das ist recht teuer. D.h. die Straße ist relativ neu. Es gibt einen kleinen Wanderweg zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher, den wollen wir gehen.
Wir packen ziemlich schnell unsere Zelte ein, weil es tatsächlich anfängt zu regnen. Immerhin haben wir es geschafft im Trockenen zu frühstücken. Die Zelte müssen wir halt heute Abend noch mal rausholen und trocknen lassen. Die Straße führt uns zunächst durch Weideland. Kleine Häuser stehen am Wegrand. Diese sind mit kleinen Fotovoltaik-Anlagen ausgestattet. Anders haben die Leute keine Chance an Strom ranzukommen. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sich die Leute diese Anlagen selber leisten können. Ich gehe eher davon aus, dass der Stromversorger die hingestellt hat. Die Anlagen sehen alle gleich aus. Diese Anlagen sind uns schon gestern auf unserem Weg aufgefallen.

Wir passieren sumpfiges Gelände und wieder mal Regenwald. Der Wanderweg liegt ebenfalls im Regenwald und passend dazu regnet es. Aber das hält uns nicht ab, den Weg zu erklimmen. Das einzige traurige am Regen ist, dass die Sicht wieder mal nicht so gut ist. Schade! Aber wir haben den Gletscher immerhin gesehen.
Der Weg führt uns zunächst eben durch den Wald und dann geht es steil bergauf. Ein sehr schöner Weg. Allerdings recht schwierig durch die vielen Wurzeln und den glitschigen Untergrund. Ich muss überwiegend den Boden betrachten, damit ich nicht hinfalle.








Die Straße führt dann weiter zum Hafen, von dem aus man Bootstouren zum Gletscher machen kann. Ca. 130.000 Peso pro Person, das ist uns eindeutig zu teuer und bei Regen sowieso nicht so toll. Im Nachhinein hätten wir uns die Strecke sparen können. Später ist man immer schlauer.








