2020-01-25 Torres del Paine

Heute lasse ich mal überwiegend die Bilder sprechen.

Mittagspause. Wir müssen alles Obst und Gemüse aufessen.
Die Chilenen kontrollieren an der Grenze schärfer. Allerdings hat eine Opfer-Banane gereicht und sie haben den Rest nicht mehr so gründlich untersucht. Die Kühlbox wollten sie gar nicht sehen und die Essenskiste haben sie auch nicht mehr wirklich gründlich untersucht.
In Puerto Natales finden wir ein schönes Apartment mit Frühstück für vier Personen. Friedrich schläft auf dem Fußboden und Paul möchte wieder auf der Couch schlafen.

Am nächsten Morgen fahren wir in den Nationalpark Torres del Paine. Auf dem Weg liegt eine besondere Höhle. Hier wurde ein riesiges Ursäugetier gefunden – der Mylodon. Er wurde 1895 von dem deutschen Abenteurer Hermann Eberhard gefunden.

Zu der Zeit lebten 4 große Säugetiere – ein Ur-Pferd (links) , Ur-Guanako (Mitte links), der Mylodon (ganz rechts – Pflanzenfresser) und Säbelzahtiger.
Die Höhle wurde von Menschen als „Wohnung“ genutzt.
Am Ende der Höhle wirkt der Ausgang wie ein großes Loch.
Und der Regen hat uns wieder. 😖😡
Am Eingang des Nationalparks Hotels ohne Ende.
Wir versuchen ein Dach über den Kopf zu finden, aber das ist uns alles viel zu teuer. Also nehmen wir doch den Zeltplatz.
Der Fuchs lässt Steffen recht nah an sich ran.
Zum Zelt Aufbauen hört es kurz auf zu regnen. Aber der Wind bläst weiter.
Und dann kommt sogar noch die Sonne raus.
Paul will die Pfützen ausschaufeln, damit die Pfütze leer wird und es beim Regnen nicht mehr so spritzt. 🤣
Auf dem Zeltplatz gibt es jede Menge Angler. Sogar einen Deutschen finden die Kinder und der hat dann keine Ruhe mehr vor meinen Kindern. Vor allem Hans löchert ihn mit Fragen. 🤣 Er hat es nicht anders gewollt.
Am Schluss machen wir einfach einen Abfluss und leeren so die Pfütze.
Abendbrot-Vorbereitungen.
6:00 klingelt der Wecker. Richtig wach ist nur Steffen. Wir fahren dann 7:15 los. Insgesamt brauchen wir eine Stunde mit dem Auto, um zum Ausgangspunkt der Wanderung zu kommen.
Die Sonne scheint immer mal zwischen den Wolken durch.

Eigentlich wollten wir gerne eine Mehrtagestour am Torres del Paine machen, aber das muss man vorher reservieren und alle Zeltplätze sind bis März ausgebucht. Nachdem wir das Massiv gesehen haben, sind wir auch nicht mehr traurig darüber. Das Paine-Massiv ist ein relativ kleines Hochgebirge, dass durch die drei Türme so berühmt ist. Man kann entweder einmal drumherum wandern (das O) oder das W wandern.

Die Tour (Hin- und Rückweg) zum Base del Torres del Paine ist mit 8 Stunden angegeben und insgesamt 18 km). Wir haben mit Pausen 9 Stunden gebraucht. Auf dem Weg begleiteten uns Wind/Sturm, Regen und Sonne. Und die ganze Zeit hatten wir gehofft, dass wir die berühmten Türme wenigstens kurz sehen könnten. Auf dem Chaiten hatten wir ja nicht das Vergnügen den Vulkan in seiner ganzen Pracht zu sehen und auch den Osorno sahen wir nur von weitem in seiner vollen Pracht. Auch an anderen Stellen meinte das Wetter es nicht gut mit uns. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt.

Das Bergmassiv Paine im Wolkenmeer.
Auf dem Weg zum Torres del Paine. Es regnet und die Wolken verhängen alles.
Hoffentlich können wir am Bergfuß die Türme doch sehen.
Auf geht es zum Base de las Torres.
Das Höhenprofil.
Erste große Pause bei der Chileno Lodge.
Die Kinder sind nicht tot zu kriegen.
Weiter geht es.
Beeindruckende Landschaften warten auf uns Auch der Weg ist überwiegend schön.
Da sieht man schon die Türme hervorlugen. 😁
Der letzte Aufstieg wird noch mal richtig anstrengend.
Weil seine Wanderschuhe nicht mehr dicht sind, geht Paul die ganze Strecke in Gummistiefeln. Aber auch die sind nicht mehr ganz dicht. 😅
Da sind sie und die Wolken reisen auf.
Kondor
Geschafft! Endlich sind wir da!
Auf dem Bild wirkt der See größer als er tatsächlich ist.
All diese Leute haben es geschafft. Und es sind so gut wie keine Kinder da. Schon gar nicht eine Familie mit vier Kindern.
ICH BIN SOOOOOOO STOLZ AUF MEINE KINDER!!! Ohne zu murren, sind sie alles hoch gestapft.
Pauli schafft es seinen intakten Gummistiefel zu wässern. Das Wasser läuft von oben rein. 🙄
Ein stolzer letzter Blick auf die Türme.

Wir haben sie gesehen!!! Ist das eine Freude! Friedrich und Hans sind vorne weg, um eine größere Chance zu haben. Steffen ist sooo stolz auf seine Familie, dass wir es geschlossen geschafft haben.

Rückweg.
Auf dem Rückweg entdecken wir noch einen Hasen.
Porzellan-Orchidee
Zurück am Auto haben sich die Wolken schon wieder zusammengezogen.
Meine Füße sind dankbar für die frische Luft 🤣 und die Kinder für das Zieleis.
Auf dem Parkplatz.
Am nächsten Morgen.
Letzter Blick auf die Berge. Heute ist das Wetter viel besser. Aber wir wollen Morgen in Punta Arenas in die Kirche gehen.

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