
Heute geht es also nach La Junta. Wir wandern ca. 13 km den Fluss Cochamo hoch. Da wir eine Nacht dort übernachten wollen, müssen wir unsere gesamte Ausrüstung mitnehmen. Mein großer Friedrich nimmt einen der großen Rucksäcke – und ist total stolz dadrauf. 😅


Der Weg ist wunderschön und anstrengend. Durch den Regen und die Pferde (einige lassen ihr Gepäck mit Pferden nach oben transportieren) ist der Weg teilweise kaum passierbar. Wir müssen uns immer wieder neue Wege suchen. Das macht es anstrengender, als es eh schon ist.














Ich bin total stolz auf meine Kinder. Sie meistern den Weg echt super. Und mir tun die Füße weh. Meine Füße sind meine große Schwachstelle beim Wandern. Nach 6 1/2 Stunden sind wir endlich da. Und es ist einfach nur herrlich.



Steffen und die Kinder erkunden etwas die Umgebung – ich muss mich ausruhen und außerdem baue ich die Zelte auf. Gleich neben dem Zeltplatz befindet sich eine Seilbahn über den Fluss. Außerdem gibt es einen kleineren Fluss mit einer Naturrutsche. Eigentlich wollen sie sie ausprobieren, aber das Wasser ist ihnen einfach zu kalt.





Eigentlich wäre eine weitere Nacht hier oben einfach bombastisch gewesen, aber Steffen hatte schon das nächste organisiert. Silvester wollen wir im mitten im Parque TaguaTagua verbringen. Also müssen wir nach nur einer Nacht wieder unsere Rucksäcke packen und uns auf den Rückweg machen.



Unterwegs bekommt Paul Bauchschmerzen und er kann nicht mehr laufen. Ich trage ihn ein Stück. Marie-Luise ist so lieb und übernimmt für eine Weile seinen Rucksack. Die anderen sind weit vorne.

Nach einer Pause und etwas zu essen geht es ihm etwas besser. Aber wirklich richtig gut geht es ihm erst wieder, als er mit Friedrich Führer sein durfte. Die sind ganz schöne vorne weggelaufen.


Nach ca. 5 1/2 Stunden sind Paul und ich dann gemeinsam durchs Ziel gelaufen und wir sind wieder am Basis-Camp. Das Auto wird gepackt und wir fahren zum nächsten Abenteuer.