2019-12-29 La Junta

Morgens auf der Zeltwiese.

Heute geht es also nach La Junta. Wir wandern ca. 13 km den Fluss Cochamo hoch. Da wir eine Nacht dort übernachten wollen, müssen wir unsere gesamte Ausrüstung mitnehmen. Mein großer Friedrich nimmt einen der großen Rucksäcke – und ist total stolz dadrauf. 😅

Fertig! Gegen 9:15 geht es los.
Da war doch noch was … Wir bekommen alle noch ein Armband, damit alle sehen können, dass wir bezahlt haben und eine Nacht dort bleiben. Ca. 50 Meter weiter müssen wir uns noch in ein Buch eintragen.

Der Weg ist wunderschön und anstrengend. Durch den Regen und die Pferde (einige lassen ihr Gepäck mit Pferden nach oben transportieren) ist der Weg teilweise kaum passierbar. Wir müssen uns immer wieder neue Wege suchen. Das macht es anstrengender, als es eh schon ist.

Nach einer Stunde passieren wir eine Hängebrücke und da müssen wir einzeln drüber.
Paul lasse ich nicht alleine drüber. Auf dem Rückweg darf er dann alleine drüber gehen.
Was für riesige Farne.
Friedrich sucht sich einen anderen Weg über den Fluss.
Es geht weiter.
Friedrich hat zu wenig getrunken und ihm wird schwindelig. Ich übernehme für eine Weile seinen Rucksack. Viel schwerer als meiner ist er nicht. Aber cooler sieht es aus. Deswegen möchte Friedrich ihn dann wieder haben. 😂
Der Wald ist der Hammer.
So sieht gemäßigter Regenwald aus.
Wir nähern uns unserem Ziel.

Ich bin total stolz auf meine Kinder. Sie meistern den Weg echt super. Und mir tun die Füße weh. Meine Füße sind meine große Schwachstelle beim Wandern. Nach 6 1/2 Stunden sind wir endlich da. Und es ist einfach nur herrlich.

Endlich da und das Panorama ist atemberaubend schön! Einige kommen hier her um in den Bigwalls zu klettern. Wir genießen einfach nur die Aussicht.
Unsere Ausrüstung ist noch nass vom Morgen und muss erstmal trocknen. Ein ziemliches Chaos. 😅
Jetzt kommt langsam Ordnung in die Sachen.

Steffen und die Kinder erkunden etwas die Umgebung – ich muss mich ausruhen und außerdem baue ich die Zelte auf. Gleich neben dem Zeltplatz befindet sich eine Seilbahn über den Fluss. Außerdem gibt es einen kleineren Fluss mit einer Naturrutsche. Eigentlich wollen sie sie ausprobieren, aber das Wasser ist ihnen einfach zu kalt.

Was für ein Spaß!!!
Ich ruhe mich aus und lese. Marie-Luise hat sich auch etwas zum Lesen mitgebracht.
Die Naturrutsche
Friedrich findet abends jemanden zum Fußball spielen. Nein, den Ball hat er nicht mitgebracht. Den muss der Mann mitgebracht haben.

Eigentlich wäre eine weitere Nacht hier oben einfach bombastisch gewesen, aber Steffen hatte schon das nächste organisiert. Silvester wollen wir im mitten im Parque TaguaTagua verbringen. Also müssen wir nach nur einer Nacht wieder unsere Rucksäcke packen und uns auf den Rückweg machen.

Morgens im großen Zelt. Marie-Luise hat keine Lust aufzustehen.
Es gibt einen super Essensraum.

Unterwegs bekommt Paul Bauchschmerzen und er kann nicht mehr laufen. Ich trage ihn ein Stück. Marie-Luise ist so lieb und übernimmt für eine Weile seinen Rucksack. Die anderen sind weit vorne.

Pause.

Nach einer Pause und etwas zu essen geht es ihm etwas besser. Aber wirklich richtig gut geht es ihm erst wieder, als er mit Friedrich Führer sein durfte. Die sind ganz schöne vorne weggelaufen.

An fast allen Bäumen gibt es Aufsitzerpflanzen.

Nach ca. 5 1/2 Stunden sind Paul und ich dann gemeinsam durchs Ziel gelaufen und wir sind wieder am Basis-Camp. Das Auto wird gepackt und wir fahren zum nächsten Abenteuer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert